Yak – Kleine Materialkunde

Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, was denn eigentlich das Material „Yak“ ist. Dies möchten wir heute aufklären ☺

Das Yak ist eine Rinderart und wird aufgrund der Geräusche, die es von sich gibt auch „Grunzochse“ genannt.

Das wildlebende Yak steht seit 1996 unter Naturschutz und lebt in den Himalayaregionen. Als Nutztiere findet man sie heutzutage am häufigsten in Zentralasien. Dort werden für Fleisch, Milch, Wolle, Leder und als Last- und Reittier gehalten. Aber auch in Deutschland gibt es inzwischen Yakzüchter.

Das Fell der Yaks besteht aus drei Schichten. Der Unterwolle, diese wird für die Textilindustrie genutzt, der gröberen Übergangsschicht und dem robusten Deckhaar. Durch diese Schichten sind die Tiere perfekt gegen Kälte geschützt und können in Höhen bis zu 6000m leben.

Sie werden einmal im Jahr gekämmt, bei der die Unterwolle für die Textilindustrie verwendet wird. Ein Yak ergibt einen Ertrag von ca. 3kg Wolle, wovon aber nur ca. 500 Gramm pro Tier fein genug sind für die Bekleidungsbranche. Gröbere Wolle wird zu Seilen, Zelten und Heimtextilien wie Polsterbezüge oder Teppichen verarbeitet. Aufgrund der sehr guten isolierenden Eigenschaften der Wolle werden auch Kissen und Bettdecken daraus gefertigt.

Eigenschaften:
– Feine Fasern
– Kratzt nicht
– Wärmeisolierend
– Feuchtigkeitsregulierend, kann bis zu 30% Feuchtigkeit aufnehmen
– Sehr gute Wärmeisolierung
– Robust und gleichzeitig leicht

Teilen Sie diesen Beitrag

Schreiben Sie ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Ihr Kommentar wurde abgeschickt.